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Aktuelles


Tierärzte-Doku: Ich bin am Ende meiner Kraft

08.08.2022
Montagabend strahlt Deutschlandfunk Kultur um 19:05 Uhr in der Sendung Zeitfragen eine Dokumentation über eine Tierärztin aus, die über ihren Arbeitsalltag berichtet: "Ich bin am Ende meiner Kraft". Hoher Leistungsdruck, schlechte Bezahlung, lange Arbeitszeiten, ein oftmals schwieriger Umgang mit den Tierbesitzern, immer mehr Patienten und immer wieder eine Konfrontation mit dem Thema Tod führen dazu, dass ein Großteil der Tierärztinnen und Tierärzte heute von einer massiven Überbelastung spricht. Erschwerend hinzu kommt auch hier der enorme Fachkräftemangel, der bereits heute in vielen Regionen Deutschlands zu einem Versorgungsengpass, vor allem Nachts und am Wochenende, führt. Die Folge ist ein erhöhtes Risiko, an Depressionen oder Burnout zu erkranken. Aber auch das Siuzidrisiko ist in dieser Berufsgruppe besonders groß. Mit Stress, Burnout und emotionalen Krisen im veterinärmedizinischen Praxisalltag befasst sich auch das kostenlose Webinar von Elanco "Krisenfest in der Praxis – Ein Balanceakt zwischen Notdienst, Privatleben und mentaler Gesundheit" (2 ATF-Stunden) unter www.webinare-elanco.de. Der Deutschkurs für internationale TierärztInnen kann ArbeitgeberInnen helfen, fachliche Unterstützung für den Praxisalltag zu finden.

DLF Kultur Sendehinweis
Webinare-Elanco
Deutschkurs-Tieraerzte.com

Appelle zum Weltkatzentag

08.08.2022
Am 8. August wird traditionell der Internationale Tag der Katze gefeiert. Anlässlich dieses besonderen Tages appelliert die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN an KatzenhalterfreundInnen, sich nicht von dubiosen Schönheitsidealen leiten zu lassen. Denn unter verschiedenen, falsch verstandenen Modetrends leiden neben Hunden auch immer mehr Katzen. Geknickte Ohren, extrem kurze Nasen, Zwergenwuchs oder Haarlosigkeit bei den Stubentigern sind sogenannte Qualzuchtmerkmale und führen häufig zu großen gesundheitlichen Problemen sowie großem Leid bei den Tieren. „Die häufigsten Probleme unserer Stubentiger sind Arthrose, Zahn- und Augenprobleme sowie Atemschwierigkeiten“, erklärt Veronika Weissenböck, Kampagnenleiterin bei VIER PFOTEN. Wie bei Hunden ist auch bei Katzen eine besonders kurze Nase bei vielen HalterInnen beliebt. Auch hier handelt es sich um ein Qualzuchtmerkmal – nämlich die Kurzköpfigkeit oder Brachyzephalie. „Je nach Schwere haben die Katzen ausgeprägte Atemgeräusche, ermüden bei körperlicher Anstrengung schneller und werden im Extremfall ohnmächtig. Manchmal kommt es zu Husten, Erstickungsanfällen und Erbrechen", betont Weissenböck. Die Expertin empfiehlt all jenen, die sich eine Katze zulegen wollen, auf die Gesundheit des Tiers statt allein auf die Rasse bzw. das Äußere zu achten. Der Wiener Tierschutz nimmt den Weltkatzentag zum Anlass, KatzenhalterInnen auf ihre Verantwortung gegenüber ihrer Vierbeiner hinzuweisen. Die Verpflichtungen, die Menschen mit der Haltung eines Heimtieres eingehen, gelten auch für HalterInnen von Freigängerkatzen, mahnen die TierschützerInnen. „Katzen wirken vom Naturell her zwar oft so, als würden sie uns Menschen nicht wirklich brauchen, und besonders Freigänger gehören sicherlich zu den unabhängigeren Heimtieren. Das entbindet die HalterInnen jedoch keineswegs von ihrer Verantwortung fürs Tier“, betont Eva Persy, Leiterin der Tierschutzombudsstelle Wien. VIER PFOTEN gibt HalterInnen zudem Tipps, um ihre Samtpfoten glücklich zu machen. „Es gibt viele kreative Ideen für selbst hergestelltes Spielzeug, das die Intelligenz fördert und die Samtpfoten artgemäß beschäftigt“, sagt Sarah Ross. „Katzen sind intelligente, wissbegierige Tiere. Gerade bei reinen Wohnungskatzen ist es wichtig, Anreize und Beschäftigungsmöglichkeiten zu schaffen. Manche Stubentiger spielen gerne Verstecken, andere Fangen und manche sind ganz verrückt nach ihrem Kratzbaum. Man sollte Katzen jedoch nicht ständig mit neuem Spielzeug bombardieren und unentwegt zum Spielen auffordern – das kann die Katze sogar frustrieren. Aber wenn sie gerade wach und lebhaft ist, kann man sie animieren. Kleine Spieleinheiten stärken auch die Bindung zwischen Mensch und Tier“, empfiehlt die Katzenexpertin.

OTS
VIER PFOTEN
VIER PFOTEN
Vetion Fokusthema: Heimtierhaltung

Permethrin verursacht Vergiftungen bei Katzen

05.08.2022
Sommerzeit ist leider auch Hochzeit für Parasiten wie Flöhe und Zecken. Doch müssen vor allem Katzenhalter bei der Behandlung ihrer Haustiere gegen Parasiten auf das richtige Antiparasitikum achten. Denn Permethrin-haltige Zeckenmittel können bei Katzen zu schweren, sogar lebensbedrohlichen Vergiftungen führen, wie das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) mitteilt. „Nicht jedem ist bekannt, dass Katzen ein Enzym fehlt, das für den Abbau dieses Wirkstoffstoffs sorgt“, erklärt Tierärztin Dr. Katrin Kirsch. Tierarzneimittel mit dem Wirkstoff Permethrin werden bei Hunden gegen Ektoparasiten wie Flöhe und Zecken eingesetzt. „Insbesondere in Haushalten mit Hunden und Katzen besteht jedoch die erhöhte Gefahr, dass es durch den Kontakt der Tiere untereinander zu Vergiftungen kommt“, betont Dr. Katrin Kirsch. Katzen, die einen unbeabsichtigten Kontakt mit dem Wirkstoff hatten bzw. die ein Permethrin-haltige Mittel erhalten haben, zeigen Symptome wie Krämpfe, Lähmungserscheinungen, erhöhter Speichelfluss, Erbrechen, Durchfall sowie Atembeschwerden. In diesem Fall sollten die BesitzerInnen umgehend eine Tierärztin/einen Tierarzt aufsuchen. Im schlimmsten Fall kann eine Permethrin- Vergiftung zum Tod der Katze führen. Das BVL bittet, betroffene TierhalterInnen und behandelnde TierärztInnen, solche unerwünschten Arzneimittelreaktionen zu melden. Diese Informationen helfen dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit dabei, im Rahmen der Pharmakovigilanz – der Überwachung der Sicherheit von Arzneimitteln – geeignete Maßnahmen zur Risikominimierung einzuleiten.

BVL

Maus-Embryo aus Stammzellen gezüchtet

05.08.2022
Forschenden des Weitzmann Institute of Science in Israel ist es gelungen, Maus-Embryos nur aus Stammzellen zu züchten. Bei dieser Methode wurden weder Eizellen, Sperma sowie eine Gebärmutter des Tieres verwendet. Bereits im Jahr 2012 hatten die Wissenschaftler John Gurdon und Shinya Yamanaka mit ihrer Forschung gezeigt, dass reife Körperzellen reprogrammiert – also in Stammzellen zurück verwandelt – werden können. Die beiden Zellforscher wurden für ihre Entdeckung mit dem Medizinnobelpreis ausgezeichnet. „Bisher waren die spezialisierten Zellen schwer herzustellen und sie neigten dazu, einen Mischmasch anstelle von gut strukturiertem Gewebe zu bilden, das für eine Transplantation geeignet wäre. Wir haben es geschafft, diese Hürden zu überwinden, indem wir das in den Stammzellen kodierte Selbstorganisationspotenzial freigesetzt haben", erklärt Forschungsleiter Jacob Hanna. Der Forscher betont jedoch, dass das Ziel nicht sei, Tiere oder gar Menschen mit dieser Methode, sondern Gewebe und Organe für Transplantationen in synthetischen Embryomodellen zu züchten. Mit Hannas Methode entstanden Embryonen, die sich 8,5 Tage lang normal entwickelten. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten sich alle frühen Organvorläufer gebildet, darunter ein schlagendes Herz, eine Blutstammzellzirkulation, ein Gehirn mit wohlgeformten Falten, ein Neuralrohr und ein Darmtrakt. Wie der Forscher erklärt, sollen nun Untersuchungen folgen, wie sich Stammzellen in Organen selbst organisieren und in Zukunft dazu beitragen könnten, transplantierbares Gewebe zu produzieren.

Pressetext
Weitzmann Institute of Science

Experten empfehlen Zahnpflege bei Hund und Katze

04.08.2022
Regelmäßige Zahnpflege bei Hunden und Katzen kann zahlreiche Erkrankungen verhindern. Auch ein unangenehmer Geruch aus dem Maul, der häufig durch Zahnbeläge oder Erkrankungen von Zahnfleisch und Zähnen verursacht wird, kann dadurch vermieden werden. Die Uelzener Versicherung rät TierhalterInnen, die Vierbeiner nach Möglichkeit bereits in jungem Alter an die Putzroutine zu gewöhnen. Denn eine mangelnde Zahnhygiene kann neben Erkrankungen der Zähne und des Zahnhalteapparates auch zu Organschäden führen. „Zudem können die Tiere Schmerzen bekommen und fressen dann nicht mehr richtig. Schlimmstenfalls drohen sogar Organschäden, wenn Bakterien aus der Maulhöhle durch Wunden in den Blutkreislauf gelangen“, sagt Dorothea Spitzer, Tierärztin bei der Uelzener Versicherung, dem Spezialversicherer für Tiere. Besondere Beachtung sollten die HalterInnen Tieren mit Zahnfehlstellungen und eng stehenden Zähnen schenken. Bei ihnen bleiben Futterreste leichter in Zahnzwischenräumen oder am Zahn selbst hängen und bilden dort einen willkommenen Nährboden für Bakterien. Im Handel sind spezielle Zahnbürsten und Zahnpasta für Hunde und Katzen, die den Vierbeinern die Zahnpflege schmackhaft machen. Bei hartnäckigen Beläge an den Zähnen wird jedoch der Besuch in der Tierarztpraxis notwendig, wo eine professionelle Zahnreinigung durchgeführt wird. Die zusätzliche Gabe von Trockenfutter und speziellen Snacks kann die Zahnpflege unterstützen.

Uelzener Versicherung
Vetion Fokusthema: Heimtierhaltung
Test bewertet Lebensqualität von Hunden 02.08.2022
Hunde bei Hitze niemals im Auto zurücklassen 02.08.2022
Hilfen zum tierschutzgerechten Umgang mit erkrankten und verletzten Tieren 01.08.2022
Änderung des Tierarzneimittelgesetzes beschlossen 31.07.2022
Verbände kritisieren Gesetzesentwurf zur Tierhaltungskennzeichnung 29.07.2022
Hitze bedeutet zusätzliche Belastung für herzkranke Hunde 28.07.2022
Tierheime brauchen schnellen Rettungsplan 25.07.2022
TiHo-Projekt beleuchtet Zusammenleben zwischen Mensch und Wildtieren 22.07.2022
Hitze birgt versteckte Gefahren für Hunde 21.07.2022
SchülerInnen-Beiträge für den Tierschutz ausgezeichnet 21.07.2022
Haus- und Nutztiere vor Hitze schützen 20.07.2022
Erster Katzenzüchtertag der Laboklin Akademie 20.07.2022
Hund und Katze immer nach Grannen absuchen 19.07.2022
Erste Verhandlungsrunde zu TFA-Tarif gestartet 18.07.2022
Zoonoserisiko in Afrika im letzten Jahrzehnt stark gestiegen 15.07.2022
Heimtierbranche bittet um Priorisierung bei Gasmangel 15.07.2022
Österreich kämpft gegen Abgabewelle von Haustieren 12.07.2022
Hessischer Tierschutzpreis 2022 verliehen 07.07.2022
Mehr Antibiotika ausschließlich für Humanmedizin 05.07.2022
Hunde vor Leishmaniose in Mittelmeergebieten schützen 04.07.2022
Vorsicht vor dem Biss der Hirschlausfliege 29.06.2022
Sachsen-Anhalt sagt Tierschutzvereinen weitere Unterstützung zu 29.06.2022
Kleintierklinik der Vetmeduni Wien feierlich eröffnet 27.06.2022
ENVI-Einwand erneut abgelehnt 23.06.2022
Hessen fördert bienenfreundliche Projekte 22.06.2022